Fraktionsinfo 04/2017

Liebe Eberswalder*innen.

Auf der letzten Stadtverordnetenversammlung waren Bürger*innen anwesend, die gegen das Bauvorhaben des Bundes, die B167n protestierten. Dies ist aufgrund der persönlichen Betroffenheit nachvollziehbar, jedoch für eine Mehrheit der Eberswalder*innen nicht verständlich.

Die Stadt Eberswalde ist nicht Träger dieses Bauvorhabens und ist somit nicht in der Lage diese Baumaßnahme zu beenden. Was die Stadt dabei tun kann, ist als Betroffene so viel Lärmschutz und Entlastung wie möglich für die Anlieger einzufordern. Die Stellungnahme der Stadt wurde auf der letzten Sitzung des Stadtparlamentes abgegeben und hat die Zustimmung unserer Fraktion gefunden. Keine Stellungnahme abzugeben, wäre keine Option und die Gelegenheit, gestalterisch in diesen Prozess einzugreifen, wäre vertan.

Wir denken, dass die Eberswalder*innen, die an den Haupttrassen der Stadt wohnen auch einen Anspruch auf weniger Lärm und Abgasbelastung haben. Der erste Bauabschnitt würde zunächst den Verkehr in Richtung Angermünde und Schwedt ableiten, ohne dass der die Innenstadt passieren müsste. Der zweite Bauabschnitt würde dann den Verkehr der B167 in Richtung Bad Freienwalde aufnehmen. Nach unserer Meinung ist es Zeit, nach 50 Jahren Planung endlich mit dem Bauen anzufangen.

Götz Herrmann
Fraktionsvorsitzender

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